Sabine Engel

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30 lange Jahre hat es gedauert, bis sich mein Herzenswunsch nach einem eigenen Hund erfüllt hat. Und mit dem GRC-Goldie Donnie ist dann der perfekte “Ersthund” bei mir (Sabine Engel) und meinem Lebensgefährten eingezogen.

Perfekt deshalb, weil er uns so einiges an Anfänger- und Ausbildungsfehlern verziehen hat und trotzdem ein sozialverträglicher, gesellschaftsfähiger Hund

geworden ist, der uns immer begleiten konnte und der überall willkommen war. Leider ist Donnie seit November 2012 nicht mehr bei uns. 🙁

Mit Donnie habe ich auch die Leidenschaft zur Dummyarbeit entdeckt. Nun ja, um ehrlich zu sein, war die Leidenschaft bei mir wahrscheinlich stärker ausgeprägt als bei Donnie, aber trotzdem haben wir diverse A- und F-Workingtests mal mehr mal weniger erfolgreich hinter uns gebracht. Aufgrund seiner sehr schlechten Ellenbogen musste er seine sportliche Karriere leider mit 5 Jahren nach bestanderer Dummy-F-Prüfung beenden. Aber ein paar Markierungen oder eine nette Suche waren bis zum Schluss für ihn ein Highlight beim Spaziergang.

Mit dem lockigen Exot Tane (sprich: Tanei) ist dann 2005 Hund Nr. 2 zu uns gekommen. Haben wir an Donnie viel lernen können und in der Zwischenzeit den eigenen Horizont mit viel kynologischer Fachliteratur und diversen Seminaren und Vorträgen erweitert, so hat uns Tane vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Letztendlich haben wir aber auch diese Hürden gemeistert und Tane ist ein toller Dummy- und Jagdhund geworden, der in seiner Freizeit auch gerne mal einen Agility-Parcour gelaufen ist.

Im Februar 2013 kam mit dem dritten Hund der dritte Charakter zu uns: eine kleiner schwedischer Golden aus Arbeitslinie. Dieser Hund zeigt mir jeden Tag, was unter "Will to please" zu verstehen ist.

Meine drei Hunde, die sich nicht nur in Fellfarbe und Wesen vollkommen unterscheiden, haben mich gelehrt, wie wichtig es ist, die Ausbildungsmethode an Hund und Halter anzupassen. Und genau diese Erfahrungen, die ich hier mit meinen eigenen Hunden gemacht habe und weiterhin mache, möchte ich gern weitergeben.

Mir ist es wichtig, dass Hund und Führer den “richtigen Draht” zueinander finden und so gemeinsam ein Ausbildungsziel verfolgen“ sei es als erfolgreicher “Sporthund”, als “Freizeitsportler” oder als “Begleiter in allen Lebenslagen”.